Analytik

Die Serviceanalyse ist ein wichtiger Bestandteil des Betriebs des Kühlsystems und gewährleistet dessen wirtschaftlichen Betrieb. Eine regelmäßige Überprüfung der Wasserqualität und der Dosierausrüstung ist erforderlich.

ANALYTIK

Um den korrekten Betrieb Ihres Wassersystems zu optimieren, empfehlen wir Ihnen, regelmäßig systemrelevante Parameter zu analysieren. Die Basisanalyse wird von unserem Spezialisten durchgeführt, von dem Sie einen schriftlichen Bericht mit einer Bewertung der Ergebnisse und spezifischen Empfehlungen für den nächsten Zeitraum erhalten.

Der Laborbericht enthält Informationen zu den Grundparametern des Kreislaufs, z. B. pH-Werte, el. Leitfähigkeit, Alkalität, Wasserhärte, Chlorid- oder Eisengehalt. Wir bestimmen auch den Gehalt des Wirkstoffs, um seine Konzentration im zirkulierenden Wasser zu überprüfen und gegebenenfalls die Dosierung anzupassen. Ein sehr wichtiger Parameter ist die Überwachung der sogenannten biologischen Aktivität, bei der das Vorhandensein von Algen, Bakterien, Pilzen usw. anhand von Kulturkonzentrationen bewertet und die Dosierung relevanter Biozide reguliert wird.

 

Der nachfolgende Servicebericht fasst dann den Status der Schaltung zusammen und fasst die Empfehlungen für den nächsten Zeitraum zusammen.

KORROSIONSSCHUTZMESSUNGEN

Für anspruchsvollere Laboranalysen verwenden wir den Hintergrund unseres Partners Aqua-Concept, dessen Labor folgende Aktivitäten und Analysen anbietet:

Um eine Korrosionsschutzwirkung zu gewährleisten, müssen sowohl Rohrmaterialien als auch zirkulierendes Wasser hohe Standards erfüllen, da der Austausch der Rohre, sobald sie durch Korrosion dauerhaft beschädigt sind, sehr teuer ist und unerwünschte Ausfallzeiten in der Produktion auftreten.

Mit unseren Korrosionsschutzmessungen können wir kompetent vorhersagen, ob Ihr System korrosiv ist oder nicht. Mit dieser Methode können Sie das Korrosionsverhalten von Materialien in Ihrem System abschätzen.

Ihre Vorteile

  • Qualitative Aussage über die Korrosivität von Metallen in einer wässrigen Lösung unter verschiedensten Versuchsbedingungen (Materialien, dynamisch/statisch, Temperatur, Zeitdauer
  • Graphische Darstellung aller Versuchsergebnisse und visuelle Bewertung der Ergebnisse zum Versuchsende
  • Bestimmung von Abtragsraten in [µm/a] sowie pH-Wert und Leitwert und deren Änderung im Versuchsverlauf
  • Kurze Interpretation der Versuchsergebnisse

Und so funktioniert´s

Der entsprechende Werkstoff (hier sind auch Kombinationen möglich) wird in eine zu untersuchende Flüssigkeit getaucht. Unter den vorher festgelegten Versuchsbedingungen erfolgt der Versuch für eine bestimmte Versuchsdauer.  Im Anschluss gelangt der Versuch zur Auswertung.

Folgende Werkstoffe können getestet werden

  • Stahl
  • Edelstahl V2A
  • Verzinkter Stahl
  • Zink
  • Messing
  • Kupfer
  • Aluminium (AlMg3, AlF99.5)

Was wir von Ihnen brauchen

  • Benötigt werden pro Versuch mindestens 500 ml in einem verschließbaren Behälter
  • Angabe des Zeitpunkts der Probenahme
  • Beschriften Sie die Probe mit folgenden Angaben: Unternehmen, Ansprechpartner, Telefon, E-Mail
  • Preis auf Anfrage. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Frostschutzmessung von Wärmeträgerflüssigkeiten

Die regelmäßige Wartung von Biogas-, Kühl- oder Solarthermieanlagen gehört zum Standard-Prozess um Anlageneffizienz und Betriebssicherheit zu garantieren. Das schließt auch die turnusmäßige Überprüfung der Wärmeträgerflüssigkeit mit ein. Denn ist die erst einmal gekippt, sind Frost- und Korrosionsschutz nicht mehr garantiert. Insbesondere ein zu geringer Frostschutz kann verheerende Folgen für die Anlage haben.

Die thermische Zersetzung killt den Frostschutz

Der Frostschutz von Wärmeträgerflüssigkeiten wie Solarflüssigkeiten oder Kühlerfrostschutz muss die Frostsicherheit auch bei tiefen Temperaturen garantieren und gleichzeitig bei hohen Temperaturen stabil bleiben. Das Problem: Durch sogenannte thermische Nester zersetzt sich das Glykol in den Kühlmitteln mit der Zeit. Die Frostschutzwirkung geht sukzessive verloren.

Nicht jede Frostschutzmessung bringt valide Ergebnisse

Eine regelmäßige Kontrolle des Frostschutzes ist also unabdingbar für die Betriebssicherheit der Anlagen. Normalerweise könnte jeder Anlagenbesitzer mit einem Refraktometer den Frostschutz selbst überprüfen. Doch gibt es hierbei zwei Probleme: Zum einen macht die thermische Zersetzung des Glykols eine zuverlässige Messung grundsätzlich schwierig. Zum anderen bestehen Wärmeträgerflüssigkeiten wie Kühlsolen, Solarflüssigkeiten oder Kühlerfrostschutz nicht nur aus reinen Glykol- /oder Ethanol-Wasser-Mischungen. In der Regel enthalten sie Korrosionsinhibitoren oder andere Zusätze. Und da liegt der Haken. Denn die herkömmlichen Prüfungen des Gefrierpunktes durch Dichtemessungen (Spindeln) oder durch andere physikalisch-technische Verfahren (Refraktometrie) bieten für die gängigen Wärmeträgerfluids keine exakten Ergebnisse, da die Inhibitoren die Messungen meist erheblich verfälschen. Eine exakte Messung nach der ASTM D 1177 Norm liefert hingegen unverfälschte Sicherheit für das System.

Professionelle Frostschutzmessung nach ASTM D 1177-Standard

Die aqua-concept GmbH bietet Ihnen jetzt professionelle Frostschutzmessung bis -70 °C nach dem ASTM D 1177-Standard. Der Eisflockenpunkt wird über einen automatischen Tieftemperaturkryostaten mit SPS-Controler bestimmt. Gemessen werden können hauptsächlich Wassergemische mit Monoethylenglykol, Monopropylenglykol oder Ethanol als Frostschutzkomponente. Möglich sind Einfachbestimmungen oder normgerechte Doppelbestimmungen. Mit einem ausführlichen Analysebericht und validen Ergebnissen in der Hand können Sie die Frostschutzsicherheit Ihrer Anlage jetzt sicher bewerten.

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